Es ist soweit. Der NITDroid-Entwickler e-yes verkündete heute morgen über Twitter, dass NITDroid 0.11 unter dem Namen “N11 Vostok” im Laufe des heutigen Tages verfügbar sein wird:
Dazu zählen unter anderem eine verbesserte Version von Ofono, welche die Datenverbindung sehr stabil hält. Zudem wurde das “Electron Beam Feature”, welches wir hier bereits vorgestellt haben, implementiert. Auch an der allgemeinen Performance wurde mächtig geschraubt.
Leider funktioniert das Telefonieren immer noch nicht, jedoch kann man sich dank der stabilen Verbindung zumindest relativ gut auf den Empfang von SMS verlassen.
Einen Changelog – sofern e-yes einen veröffentlicht – sowie die Installationsanleitung reichen wir nach, sobald N11 Vostok zum Download bereit steht. Schaut solange einfach regelmäßig hier vorbei.
Viele von Euch haben es sicher schon über unseren Facebook oder Twitter Account mitbekommen: Im Hintergrund wird fleißig an einer neuen Version – Codename N11 – gewerkelt. Für einen ausgewählten Testerkreis wurden bereits drei Release Candidates veröffentlicht, welche derzeit auf Herz und Nieren getestet werden.
NITDroid N11 basiert auf Android 2.3.3 – der aktuellsten Smartphone-Version des Betriebssystems. Neuerungen gibt es kaum, könnte man meinen. Auf den zweiten Blick hat sich aber doch schon so einiges getan. Zwar geht leider das Telefonieren und SMS Verschicken immer noch nicht. Es gibt aber eine neue Version von Ofono, welche zumindest die Verbindung derzeit sehr stabil hält. So versäumt man wenigstens keine eingehenden SMS mehr.
Das System an sich wirkt viel stabiler als vorher. Die Akkulaufzeit hat sich deutlich verlängert und alles ist wieder etwas flüssiger. Auch das zuvor vorgestellte Electron Beam-Feature weiß zu gefallen.
Zwar ist man noch längst nicht soweit, N11 als eine perfekte Portierung zu bezeichnen, aber man sieht deutliche Verbesserungen gegenüber den vorherigen Versionen.
Es lohnt sich also, aufmerksam zu bleiben, denn jederzeit könnte es soweit sein und eine neue Version erblickt offiziell das Licht der Welt. Und zur Überbrückung installiert Ihr Euch einfach NITDroid Gingerbread.
Einfach mit einem Dateimanager ins Verzeichnis browsen und die Datei anklicken. Vorher muss lediglich in den Einstellungen erlaubt werden, “Nicht-Market-Apps” zu installieren.
Getestet haben wir es noch nicht. Der NITDroid-Entwickler e-yes bestätigt jedoch die Funktionalität.
Wer gedacht hat, das NITDroid-Projekt sei am Ende, der hat sich getäuscht: Entwickler e-yes hat auf Youtube ein Video veröffentlicht, welches zeigt, wie flüssig Videos mit NITDroid unter Verwendung des DSPs (digitaler Signalprozessor) dargestellt werden.
Da auch sonst im Hintergrund eine Menge passiert, wie auf gitorious.org zu sehen ist, könnte man vermuten, dass bald eine neue Version von NITDroid Gingerbread verfügbar ist. Es wird auf jeden Fall wieder spannend.
Da die angekündigte NITDroid-Version 0.10 noch auf sich warten lässt, gibt es als kleines Trostpflaster statdessen zwei etwas kleinere Updates. Beim ersten handelt es sich um eine Aktualisierung der On-Screen-Tastatur. Installiert wird der Fix wie folgt:
Das zweite Update ist das bekannte FakeGPS. FakeGPS simuliert einen Standort, um standortbasierende Dienste starten zu können. Geht hier einfach wie folgt vor:
Aufs Neue gibt es positive Nachrichten für alle NITDroid-Nutzer. Denn wie der Entwickler Alexey Roslyakov gestern über Twitter (@drunkdebugger) verkündete, steht bereits eine neue Version des Android-Ports in den Startlöchern. Es handelt sich hierbei um die Version 0.1.0 und sie könnte sogar schon diese Woche veröffentlicht werden.
Im Original:
@Pursueky no updates till 0.10. Good side of bad news: 0.10 will be released soon (may be on this or next week)
Die wohl größte Veränderung wird das Entfernen der proprietären Google Apps sein. Wer sie benötigt, kann sie bequem nach installieren.
e-yes gab auf unsere Nachfrage außerdem bekannt, dass Android Gingerbread die Plattform seiner weiteren Entwicklungen sein wird. Somit kommen nun voraussichtlich schon mit der kommenden Version auch die User in den Genuss, die sich vorher nicht an das experimentelle Android Gingerbread herangetraut haben.
Der NITDroid-Entwickler e-yes hat ein Video veröffentlich, in welchem er das Feature “Electron Beam” am N900 präsentiert. “Electron Beam” ist eine rein optische Funktion. Sie erzeugt beim Ausschalten des Displays den Effekt, den man von Röhrenfernsehern kennen dürfte – aber schaut einfach selbst:
Vermutlich wird dieses Feature bald per Update nachgereicht. Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden.
Zu unserer Freude hat e-yes heute erneut ein Update für NITDroid Gingerbread veröffentlicht. Dieses trägt den Namen “superuser”. e-yes hat den Superuser der in der Android Szene bekannten Cyanogen Mod implementiert.
Hier die Anleitung für alle die schon Gingerbread auf ihrem N900 laufen haben:
tar xvf /home/user/MyDocs/gingerbread_superuser.tar
Superuser ist ein Programm, welches anderen Programmen Vollrechte erteilt, damit diese wiederum Root-Funktionen nutzen können.
Ob dieses Update auch mit NITDroid 0.0.9 kompatibel ist, ist leider nicht bekannt. Mutige User können es aber gern auf eigene Gefahr testen und uns darüber informieren.
Erst Gestern ist Gingerbread in einer ersten experimentellen Version auf das Nokia N900 gekommen und schon heute gibt es ein erstes Update. Mit dem Update werden die (Audio) Codecs gefixt, damit sollte in NITDroid Gingerbread die Audio Ein- und Ausgabe wieder korrekt funktionieren.
Hier die Anleitung für alle die schon Gingerbread auf ihrem N900 laufen haben:
Mit der Korrektur der Codecs wird Android 2.3 Gingerbread auf dem N900 die Zukunft, das NITDroid Projekt wird also 2.2 Froyo vorerst nicht final machen, sondern direkt zur neuen Android Version übergehen – so eyes bei Twitter.